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Zocken bis der Arzt kommt

Genauer gesagt: Zocken, weil man beim Arzt war!

Ich bin nämlich mal wieder Opfer der herbstlichen Erkältungswelle geworden und habe notgedrungen zu Hause herum gehockt, mit Zwieback und Kamillentee. Wenn die Augen und Nase nicht gerade um die Wette liefen, habe ich entweder einen Film geschaut oder etwas gedaddelt.

Seit meiner Jugend habe ich mich nicht mehr derart exzessiv vor den Rechner gesetzt um etwas zu zocken. Endlich mal mit Tastatur und Maus die Sau raus lassen! Wann hat man das als Erwachsener zuletzt so richtig gemacht oder machen dürfen?

Den ganzen Tag nur spielen. Ein Spiel bis zum bitteren Ende erleben. Nicht nur mal ab und zu reinschauen, weshalb Uncharted bei mir auch über ein Jahr gedauert hat. Nein! Sich mal komplett darauf einlassen. Das habe ich zuletzt maximal beim Studium erlebt, als ich vom Gamestop das neuste Final Fantasy geholt habe.

Klar, es ist eigentlich unproduktive Zeit. Aber was ist schon dabei? Ständig will Zeit richtig genutzt werden. Man hat eine lange Liste von Aufgaben und hat man diese erledigt, ist es bereits Schlafenszeit.

Hatte ich mich damals für Guild Wars etwas länger vor den PC gesetzt, wurde dies nur mit Nörgeln der Freundin quittiert. Das führte manchmal bis zum Streit. Dabei habe ich solche Spielphasen maximal eine Woche, dann vergeht der ganze Spaß wieder und ich widme mich anderen Dingen. Jetzt ist die Freundin passé und ich kann uneingeschränkt tun, worauf ich Lust habe. Naja, außer Sex halt. Das geht nun mal alleine nicht.

Bis dahin kann ich vielleicht endlich mal meine ganzen ungespielten Spiele unter die Lupe nehmen. Zeit wird's.Dabei hatte ich schon gedacht, es läge an den Spielen, dass ich mich nicht mehr für lange Sitzungen vor der Konsole begeistern könnte. Gerade in der Anfangsphase des Singlelebens, dachte ich, dass ich jeden Tag auf Achse sein müsste. Ich könnte ja die Traumfrau verpassen. Das setzt einen nicht nur richtig unter Druck, es bringt auch nichts. Man kam danach immer leicht enttäuscht nach Hause, weil man auf der Party wieder niemanden kennen gelernt hat.Deshalb ist es auch mal ok, nicht ständig auf der Jagd zu sein. Nicht jede Minute muss eine produktive Arbeit verrichtet werden. An Arbeit erinnert man sich auch Jahre später selten zurück. Aber kennt ihr das: wenn man eine alte Spielhülle in die Hand nimmt und wehmütig seufzt? Dann kommen die Erinnerungen an eine wirklich schöne Zeit hoch. So was vollbringen eben doch nur Spiele. Leute, die nur Candy Crush und Angry Birds spielen, können das eben nicht nachvollziehen. Sie waren nie mit Lara Croft auf Schatzsuche oder haben mit Duke Nukem ein paar Aliens erlegt. Die sind nicht mit Crash Bandicoot durch die Zeit gereist oder haben bei Gran Turismo alle Lizenzen erworben. Sie können nicht daran zurückdenken, wie sie das Iron Fist Turnier gewonnen haben oder das Erdenreich im Mortal Kombat verteidigten. Da merkt man wieder, wie armselig doch Handyspiele sind. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Spielen.

23.10.16 01:04
 
Letzte Einträge: How to survive the Herbst, Sag niemals nie!, Rettet den Baum, esst mehr Bücher!, No smoking, Früher war alles...


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